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Tipps vom Outdoor-Experten fürs Trailrunning: Wie wählst du die richtigen Trailrunning-Schuhe?

Trailrunning, Geländelauf, Traillauf: Unser Lieblingssport hat viele Namen! In diesem Artikel bekommst du Tipps zur Wahl von Trailrunning-Schuhen und zum Einstieg in den Sport.

Durch die Höhenunterschiede im Gelände variiert dein Puls beim Trailrunning ganz von selbst. Unebener Untergrund trainiert dich außerdem deutlich vielseitiger als Laufen auf flachem Asphalt. 10 km auf Trails sind etwas völlig anderes als dieselbe Strecke auf der Straße. Und manchmal hast du auf dem Trail das Gefühl, förmlich nach vorne zu fliegen. Laufen mitten in der Natur gibt dir viel zurück. Probier es aus, gut möglich, dass du dranbleibst.

Worauf solltest du bei der Wahl von Trailrunning-Schuhen achten?

Es gibt Schuhe für ganz bestimmte Untergründe. Die Speedcross-Serie mit ihrem sehr griffigen Profil eignet sich gut für den Wald. Auf Asphalt nutzt sich die weiche Sohle aber schneller ab und wird rutschig.

Wenn du öfter auf Asphalt unterwegs bist, passen die Speedgoat-Schuhe von Hoka besser: Sie haben eine abriebfeste Sohle, guten Grip auch im Gelände und mehr Dämpfung an der Ferse. Suchst du einen stabileren Schuh für Wanderungen oder sogar leichte Trekkingtouren, ist die XA Pro-Serie von Salomon dank ihrer Stabilität eine solide Wahl.

Die meisten Schuhe funktionieren aber auf unterschiedlichen Untergründen, und kurze Strecken kannst du mit jedem Trailrunning-Schuh auf jedem Untergrund laufen.

Sohlenprofile: links Salomon Speedcross, rechts Hoka Speedgoat.

Sechs Tipps für den Kauf von Trailrunning-Schuhen:

  1. Der Schuh muss genau die richtige Größe und einen passenden Leisten haben: Er darf nicht drücken, sollte aber fest sitzen.
  2. Deine Zehen dürfen vorne nicht anstoßen, denn beim Trailrunning geht es oft viel bergauf und bergab. Sonst verschleißt der Schuh schneller, und du riskierst, Zehennägel zu verlieren.
  3. Eine griffige Sohle, die haben inzwischen fast alle Modelle.
  4. Der passende Schuh für den passenden Untergrund oder ein Allrounder für alle Untergründe.
  5. Kauf den Schuh am besten in einer Filiale, dann kannst du ihn direkt anprobieren.
  6. Als Einsteiger brauchst du meist mehr Dämpfung in der Sohle. Mit wachsender Erfahrung kannst du die Dämpfung reduzieren.

Was unterscheidet einen normalen Laufschuh von einem Trailrunning-Schuh?

Viele fragen sich sicher, wie sich ein Trailrunning-Schuh von einem normalen Laufschuh unterscheidet.

Trailrunning unterscheidet sich als Sportart schon deutlich vom Laufen auf Asphalt. Auf Trails brauchst du mehr Grip, und den liefert ein weicheres Sohlenmaterial. Normale Laufschuhe haben in der Regel mehr Dämpfung. Auch der Laufstil ist auf Trails etwas anders: Die Schritte sind kürzer, und du landest öfter auf dem Vorfuß. Das Seitenprofil der Sohle verläuft bei Trailrunning-Schuhen zwischen Ferse und Spitze relativ gerade, die Sprengung ist also eher gering.

Ein Trailrunning-Schuh hat in der Regel eine stabilere Sohle als ein Schuh für die Straße. Die steifere Sohle gibt dir ein besseres Gefühl für das Gelände und mehr Halt auf unebenem Untergrund. Sie schützt dich zum Beispiel vor dem Umknicken.

Die Obermaterialien von Trailrunning-Schuhen halten mehr aus, wenn du durch Gestrüpp läufst. Wasserdicht muss der Schuh nicht sein, denn er wird ohnehin über den Schaft nass. Deshalb sind die Materialien wasserdurchlässig und trocknen schnell.

Welche Socken eignen sich für Trailrunning-Schuhe?

Eine etwas dickere Socke als die normale Laufsocke. Sie dämpft mehr, fühlt sich weich an und schützt besser vor Scheuerstellen.

Eine weitere Option sind Gamaschen, zum Beispiel die Salomon Trail Gaiters Low. Gamaschen schützen nicht nur den Knöchel, sondern auch den Schuh selbst und verhindern, dass Steinchen und Schmutz hineingelangen.

Pflegetipps für Trailrunning-Schuhe

Die Materialien variieren je nach Modell, die Pflege ist aber recht ähnlich. Reinige die Schuhe nach dem Lauf, zum Beispiel indem du sie mit Wasser abspülst. Nimm die Einlegesohlen heraus, so trocknet der Schuh auch schneller.

Du kannst die Schuhe außerdem mit einem Schuhimprägniermittel nachimprägnieren. Die Imprägnierung schützt das Gewebe vor Schmutz und Feuchtigkeit: Schmutz haftet nicht so leicht und lässt sich einfacher auswaschen.

Was solltest du beim Trailrunning sonst noch beachten?

Wie bei jedem Sport kannst du Trailrunning ganz auf deine eigene Art betreiben. Auf kurzen Runden musst du nicht unbedingt etwas auf dem Rücken tragen. Achte beim Laufen aber trotzdem darauf, genug zu trinken, auch wenn du keinen Durst spürst.

Trinkrucksäcke und -westen gibt es in vielen Modellen und Größen. Westenartige Trinkrucksäcke sitzen gut am Rücken und eignen sich für kürzere Strecken. Auf längeren Läufen brauchst du eventuell einen Trinkrucksack, in den neben der Trinkblase auch eine Rettungsdecke, eine Regenjacke, eine Karte, ein Riegel, etwas zum Feuermachen und alles andere passt, was du für nötig hältst. In den Alpen und ähnlichem Terrain können auch Trekkingstöcke sinnvoll sein. Viele Rucksäcke und Westen haben am Rücken eine Halterung dafür.

Herzlich willkommen in unseren Filialen und in unserem Onlineshop. Dort findest du eine große Auswahl an Trailrunning-Schuhen und -Ausrüstung!

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