Ratgeber: Leichte Kunstfaser- und Daunenjacken im Überblick
Leichte Daunenjacken halten Wanderer schon seit Langem warm. Inzwischen sind sie auch ein vielseitiges, langlebiges Lieblingsteil für Outdoor-Aktivitäten und Touren rund ums Jahr.
Gedacht sind diese Jacken vor allem als Pausenjacke für unterwegs. Wie der Name schon sagt, sind sie sehr leicht und lassen sich klein verpacken.
Es gibt sie mit Daunen- oder Kunstfaserfüllung. Jacken mit Kunstfaserfüllung findest du in der Kategorie Leichte Isolationsjacken. Daunengefüllte “Pausenjacken” findest du unter Leichte Daunenjacken.
Darauf solltest du beim Kauf einer leichten Daunen- oder Isolationsjacke achten:
- Einsatzzweck: Alltag oder Touren?
- Isolationsmaterial: Daune oder Kunstfaser?
- Wetterschutz: Die meisten Jacken sind winddicht, aber nicht wasserdicht.
- Gewicht und Packmaß: Besonders auf Touren wichtig.
- Passform und Komfort: Der richtige Schnitt und die passende Länge.
- Details: Mit oder ohne Kapuze, Taschen usw.
- Nachhaltigkeit und Materialien: Achte bei Daunenprodukten auf Zertifikate.
- Preis und Qualität: Eine gut verarbeitete Jacke hält viele Jahre.

Die wichtigsten Unterschiede zwischen Daune und Kunstfaser:
Daune:
- Sehr gutes Wärme-Gewichts-Verhältnis und kleines Packmaß.
- Am besten bei trockener Kälte.
- Achte auf das Daunen-Federn-Verhältnis (z. B. 90/10) und die Fill Power (z. B. FP700).
Kunstfaser:
- Wärmt auch im feuchten Zustand und trocknet schneller.
- Pflegeleichter und oft günstiger.
- Bewährte Optionen sind z. B. Primaloft® und Thinsulate™
Leichte Daunenjacken
Die großen Stärken einer Daunenjacke sind ihr geringes Gewicht und das sehr kleine Packmaß. Das Prinzip funktioniert wie bei einem Vogel, der bei Frost sein Gefieder aufplustert: Die Luft zwischen den Daunenflocken leitet Wärme schlecht – und genau das macht Daune zu einer effektiven Isolation. Alle Daunen in den Daunenjacken von Scandinavian Outdoor stammen aus ethisch zertifizierten Betrieben. Die Tiere wurden weder zwangsgefüttert, noch wurden die Daunen lebenden Tieren ausgerupft.
Die Qualität von Daune wird mit dem Fill Power-Wert (FP) gemessen. Er gibt an, wie viel Volumen eine Unze Daune einnimmt. Bei Bekleidung liegt der FP-Wert meist zwischen 300 und 900. Je höher die Zahl, desto besser die Daune. FP700 ist bereits ein guter Wert, 800–900 ist sehr hochwertig. Der FP-Wert sagt also etwas über die Qualität der Daune aus. Achte zusätzlich auf das Füllgewicht – also darauf, wie viel Isolation tatsächlich in der Jacke steckt.
Mehr zum Fill Power-Wert liest du hier.
Bei gleicher Wärmeleistung ist eine Daunenjacke leichter und lässt sich kleiner verpacken als eine Kunstfaserjacke. Moderne Kunstfasern kommen da allerdings schon sehr nah heran. Dafür trocknet Daune langsamer und reagiert empfindlicher auf Feuchtigkeit. Viele moderne Daunen sind jedoch wasserabweisend behandelt, sodass ein kurzer Schauer sie nicht gleich durchnässt.
Interessante leichte Daunenjacken aus unserem Sortiment:
Rab Microlight Alpine und Microlight Jacket
Peak Performance Helium Down Hood Jacket
Fjällräven Expedition Pack Down Hoodie
Cotopaxi Fuego Down Hooded (für Damen auch in Plus Size)
Hier findest du alle leichten Daunenjacken für Damen und Herren.
Leichte Isolationsjacken mit technischer Kunstfaser

Technische Füllungen sollen in der Regel die Eigenschaften von Daune nachahmen – und ihre Leistung wird stetig besser.
Interessante Modelle mit technischer Kunstfaser sind z. B.
Rab Cirrus-Jacken
Fjällräven Expedition Lätt Hoodie
Norrøna Falketind Thermo40 Hood
Hier findest du alle leichten Isolationsjacken für Damen und Herren.
Leichte Isolations- und Daunenjacken sind ideal für Trekking und Touren
Eine leichte Isolations- oder Daunenjacke ersetzt den schweren Wollpullover. Die meisten Pausenjacken lassen sich auf etwa einen Liter Volumen komprimieren und wiegen weniger als ein halbes Kilo. So passt die Jacke auch in einen kleineren Tagesrucksack und hält dich in den Pausen und im Camp warm.
Wenn es richtig kalt wird, kombinierst du mehrere Schichten: warme Funktionsunterwäsche, ein Midlayer, die leichte Isolationsjacke und darüber eine Hardshelljacke. So bleibst du sogar im Winter warm.

Schütze deine leichte Isolationsjacke vor Funkenflug am Lagerfeuer. Daunenjacken sind besonders anfällig: Schon ein kleines Brandloch reicht, und die Daunen entweichen. Kunstfaserjacken wiederum schmelzen bei Hitze. Zieh am Feuer also lieber etwas darüber, das Funken besser verträgt.
Wenn du über eine bauschige Isolationsjacke noch eine Jacke ziehst, muss diese groß genug sein, damit die Isolation nicht zusammengedrückt wird. Platt gedrückte Füllung wärmt deutlich schlechter als lockere. Viele Wanderer wählen deshalb ihre Hardshelljacke eine Nummer größer, damit bei Bedarf genug Isolation darunter Platz hat.
Trägst du die Isolationsjacke oft unter einer anderen Jacke, überleg dir, wo du die Kapuze haben möchtest: an der Hardshelljacke, an der Isolationsjacke oder an beiden? Die Kapuze einer Hardshelljacke lässt sich meist besser einstellen als die einer Isolationsjacke. Dafür sind die Kapuzen von Isolationsjacken bei Kälte richtig warm und angenehm. Wer im Sommer leicht unterwegs ist, spart mit einer Jacke ohne Kapuze Gewicht.

Für Trekkingtouren empfiehlt sich eine leichtere Jacke mit kleinem Packmaß. Im Sommer reicht weniger Füllung – so bleibt die Jacke leicht und lässt sich sehr klein verstauen. Eine leichte Isolationsweste ist ebenfalls eine Option. Wenn du schnell frierst, greif lieber gleich zu einer Jacke mit etwas mehr Füllung.
Nachts im Schlafsack dient die Isolationsjacke als zusätzliche Wärmeschicht, oder du nutzt sie als Kopfkissen. Dafür stopfst du die Jacke einfach in ihre Kapuze, in einen Schlauchschal oder in einen Packsack.
Unsere leichten Daunen- und Isolationsjacken findest du in unseren Filialen und im Onlineshop!