Kleidung

Tipps für Radtouren im Frühling — Warum lohnt sich Radbekleidung?

Für viele beginnt mit dem Frühling die Radsaison. Andere fahren das ganze Jahr über, bei jedem Wetter. Radfahren ist eine vielseitige Art, sich fortzubewegen, ob im Gelände oder auf der Straße, und jede und jeder hat eigene Vorlieben, wie sie oder er dieses Hobby genießt.

TOP 5 – Tipps für Radtouren

  • Besorg dir Radtaschen für Touren:
    Taschen lassen sich am Gepäckträger, am Lenker, an der Sattelstütze und am Rahmen befestigen. So transportierst du deine Ausrüstung, ohne einen schweren Rucksack auf dem Rücken zu tragen.
  • Wähl wasserdichte Taschen:
    Ausrüstung und Kleidung sollten bei Regen trocken bleiben. Achte bei Radtaschen deshalb auf Wasserdichtigkeit.
  • Kauf Kleidung, die fürs Radfahren entwickelt wurde:
    Wander- oder Trailrunning-Kleidung funktioniert zwar auch, aber speziell fürs Radfahren entwickelte Kleidung passt besser zur Sitzposition und bietet mehr Komfort und Funktion.
  • Achte auf die Details der Radbekleidung:
    Radtrikots sind zum Beispiel hinten oft länger geschnitten, atmungsaktiver und haben Taschen für Kleinkram. Radhosen haben ein Sitzpolster für mehr Komfort im Sattel.
  • Ergänze deine Ausrüstung nach Bedarf:
    Du musst nicht alles auf einmal kaufen. Rüste nach und nach auf und finde heraus, welche Kleidung und Ausrüstung für dich am besten funktionieren.

In diesem Blogbeitrag geben wir dir Tipps zur Wahl deiner Radausrüstung und erklären, warum Radbekleidung beim Radfahren meist besser funktioniert als Outdoor-Kleidung.

Radfahren kannst du mit ganz unterschiedlichen Rädern – mit “Omas altem Hollandrad” genauso wie mit einem Bike für mehrere tausend Euro. Das gilt auch für Ausrüstung und Kleidung. Sobald du aber öfter fährst, bringen schon kleine Dinge deutlich mehr Komfort.

Fahrradtaschen

Auf einer Radtour kannst du bei Bedarf auch viel Ausrüstung mitnehmen – etwa Paddelausrüstung und ein aufblasbares “Kajak”, also ein Packraft. Losfahren kannst du mit “Omas Hollandrad” oder mit dem Mountainbike. Am Mountainbike lässt sich die Ausrüstung aber meist einfacher befestigen.

Radtaschen kannst du zum Beispiel am Gepäckträger, am Lenker, an der Sattelstütze und direkt am Rahmen anbringen. Ein Rucksack geht auch, aber vor allem ein schwerer Rucksack wird auf langen Strecken schnell unbequem.

Achte bei Taschen auf Wasserdichtigkeit. Es macht wenig Spaß, wenn du nach einem überraschenden Schauer feststellst, dass Kleidung und Ausrüstung nass sind.

Unsere gesamte Radausrüstung findest du hier.

Fahrradtaschen gibt es in vielen Größen. Ein bewährter Hersteller ist Ortlieb. Im Ortlieb-Sortiment findest du eine große Auswahl an wasserdichten Taschen fürs Radfahren.

Taschen sind nicht nur auf Radreisen praktisch. Ohne Rucksack auf dem Rücken fährt es sich einfach angenehmer. In eine Rahmentasche passt einiges: Geldbeutel, Handy, Reparaturset und sogar eine kleine Kamera. Oft bleibt noch Platz für die Trinkflasche. Pack hier am besten schwerere Sachen und alles hinein, was sich nicht komprimieren lässt – also nicht zusammengedrückt werden kann.

Auf dem Bild oben siehst du ein älteres Ortlieb-Modell. Dieses Jahr ist eine neue Bikepacking-Kollektion bei uns eingetroffen.

Die neuen Rahmentaschen von Ortlieb findest du hier.

An der Sattelstütze lässt sich eine sogenannte Satteltasche (Seat Pack) befestigen. Es gibt sie in verschiedenen Größen. In eine größere Tasche passt natürlich mehr, sie kann aber auch stärker schwanken als eine Tasche in Größe M. Dafür gibt es einen zusätzlichen Befestigungsgurt. Übrigens: Die Satteltasche dient hinten auch als Spritzschutz.

Seitlich an der Ortlieb-Tasche sitzt ein rundes Ventil, das sich durch Herausziehen öffnet. Am besten packst du leichtere Kleidung hinein, drückst die Luft heraus und schließt das Ventil wieder, indem du es hineindrückst. Selbst in die Größe M passen eine Hose, eine Fleecejacke und eine leichte Daunenjacke. So hast du bei einer Pause auf der Radrunde schnell etwas Warmes zum Überziehen.

Die Satteltaschen von Ortlieb findest du hier.

Auch am Lenker kannst du Taschen befestigen. Die meisten passen sowohl an Mountainbike-Lenker als auch an Rennlenker. Auch hier funktioniert komprimierbare Kleidung meist am besten. Auf Touren passen in die Lenkertasche zum Beispiel Schlafsack und Isomatte oder eine Hängematte.

Lenkertaschen haben oft auch Spanngummis, unter die du etwa eine Regenjacke klemmen kannst – so ist sie schnell griffbereit, wenn ein Schauer kommt. Ortlieb hat dafür eine passende Zubehörtasche, die an der Lenkertasche befestigt wird.

Außerdem bietet Ortlieb eine wasserdichte “Oberrohrtasche” für den Rahmen.

Radbekleidung

Wanderkleidung funktioniert oft auch beim Radfahren, aber nicht perfekt. Trailrunning-Kleidung ist ebenfalls oft praktisch und kann manchmal mit Radbekleidung mithalten. Am besten funktioniert aber Kleidung, die speziell fürs Radfahren entwickelt wurde.

Im Bild: Endura Hummvee Lite Short II Shorts und FS260-Pro Jetstream L/S Jersey II Trikot.

Unsere Radbekleidung deckt im Grunde zwei Einsatzbereiche ab. Mountainbike-Bekleidung eignet sich gut, wenn du im geschützten Wald unterwegs bist. Sie funktioniert aber auch im Alltag, etwa auf dem Weg zur Arbeit.

Auf der Straße ist etwas andere Kleidung gefragt. Eng anliegende Schnitte reduzieren den Luftwiderstand, und die Kleidung soll möglichst leicht sein und sich klein verpacken lassen.

Im Gelände hält zu leichte Kleidung Ästen und härterer Beanspruchung nicht unbedingt stand. Auch die Sitzposition unterscheidet sich deutlich: Auf dem Mountainbike sitzt du aufrechter, auf dem Rennrad gebeugt. Deshalb ist Radbekleidung für diese Disziplinen unterschiedlich geschnitten.

Radbekleidung hat außerdem viele durchdachte Details wie praktische Taschen, lange Ärmel oder einen schützenden Kragen. Trikots sind hinten tiefer geschnitten und schützen den unteren Rücken auch in gebeugter Haltung. Viele Trikots sind vorne winddicht oder sogar regendicht und hinten sehr atmungsaktiv.

Radhosen haben ein Sitzpolster, das für mehr Komfort im Sattel sorgt.

Das Radtrikot FS260-Pro Jetstream L/S Jersey II von Endura hat zum Beispiel eine angeraute Innenseite und fühlt sich deshalb auch ohne Unterhemd angenehm weich an. Bei kaltem Wetter passt ein Merinoshirt gut darunter. Brust und Ärmelvorderseiten sind winddicht und wasserabweisend, der Rücken ist sehr atmungsaktiv. Hinten gibt es drei große Taschen, in die etwa eine kleine Regenjacke, das Handy, eine Windweste und ein Energieriegel passen. Ein Silikonstreifen innen am Saum hält das Trikot an Ort und Stelle.

Unser Tipp für Radhandschuhe: die gelgepolsterten Endura Xtract Lite Mitt. Sie funktionieren auch bei Hitze und polstern die Hände gut ab. Auch beim Paddeln eine gute Wahl.

Unsere gesamte Radbekleidung findest du hier.

Die komplette Radausrüstung findest du hier.

Wenn du öfter Rad fährst, lohnt es sich, Kleidung und Ausrüstung speziell fürs Radfahren auszuprobieren. Du musst nicht alles auf einmal kaufen – und solltest es auch nicht. Rüste nach und nach auf, dann merkst du mit der Zeit, was für deine Touren wirklich passt.

Viel Freude auf dem Rad wünscht dir Scandinavian Outdoor [U+1F642]